• Scheibenbremsen im Rennradsport

    Das ist ein heiß diskutiertes Thema, während Hobbysportler der neuen Technik nicht nur aufgeschlossenen gegenüberstehen sondern von vielen als notwendig erachtet wird ist es im professionellem Umfeld doch umstritten.

    Die UCI hat ermöglicht es jetzt zu Testzwecken den Fahrern die neuen Discstopper im Rennen zu fahren. Im Augst und September sollen die neue Technik im Profiradsport zugelassen werden.

    Funktionäre und Mechaniker sehen Vorteile bei den neuen Bremse und für die Fahrer Vorteile bei der Sicherheit. Die Fahrer selbst stehen der Sache kritischer gegenüber. Die Argumente sind zum Beispiel kürzere Reaktionszeiten im engen Fahrerfeld, höheres Gewicht, das dann an den Rahmen wieder eingespart werden muss. Zudem wird ein großer aufwand betrieben, die aktuellen Räder in der Aerodynamik zu verbessern und dann werden Klötze mit langen Leitungen die im Wind stehen an diese montiert. Was absolut im Widerspruch steht. Zudem wird bemängelt, das der Wechsel der Laufräder bei einem Defekt deutlich länger dauert und die uneinheitlichen Standard bei den Scheiben und Achsen können im Rennen zu Probleme führen.

    Die Bremsen bzw. die Räder dem Einsatzbereich anzupassen ist vermutlich auch keine gute Idee da die Rennmaschinen dann doch stark unterschiedlich reagieren und so das vermeintliche mehr an Sicherheit zur Gefahr werden kann.

    Um genau dies herausfinden wurde jetzt dieser Test gestartet man darf gespannt sein.

    Gegen das Argument des Mehrgewichts haben wir beiets ein Rezept bei uns im Shop gibt es bereits einige sehr sehr leichte Laufräder für Scheibenbremsen. Für den Hobbyfahrer sind die neuen Bremsen sicherlich ein Gewinn, da in den Bergen beim Bremsen das Hitzeproblem mit defekten Carbonfelgen und geplatzten Schläuchen ein Ende haben dürfte. Für die Profis, die ihre Maschinen doch besser beherrschen als der Otto-normal Biker sind diese Schwierigkeiten nicht so ausgeprägt.

    Categories: Allgemein, Profi, Radsport News

    Schlagwörter: ,

    Schreibe einen Kommentar